Zeichnung Peergroup

Wohngruppe Nelkenstraße MuM

Die heilpädagogische Wohngruppe Nelkenstraße MuM, bietet 8 Jugendlichen, unterschiedlicher Nationalitäten, die nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können, ein Zuhause auf Zeit.
Im Zentrum unserer Arbeit in der gemischtgeschlechtlichen Wohngruppe stehen unsere Jugendlichen mit ihren individuellen Bedürfnissen.

Innerhalb dieses geschützten Rahmens haben die Jugendlichen gemäß ihrer Ressourcen die Möglichkeit, sich zu einer stabilen und selbständigen Persönlichkeit zu entwickeln.

Beziehungsarbeit in einem systemischen Setting ist die Grundlage für unser pädagogisches Handeln. Durch unseren Personalschlüssel ist es uns möglich, eine gezielte Förderplanung zu realisieren:

Unsere Jugendlichen werden rund um die Uhr betreut, in den Nachmittagsstunden ist ein zweiter Betreuer für fünf Stunden vor Ort, um eine individuelle Förderung zu gewährleisten.

Da wir in unserer Wohngruppe auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnehmen, ist uns das Lernen auf allen Ebenen ein besonderes Anliegen: Sprache, Kultur, Feste feiern und vor allem ein respektvoller Umgang untereinander.

Die Wohngruppe ist für die Betreuung von 8 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 18 Jahren ausgelegt. Wir bewohnen ein großzügiges Einfamilienhaus mit Einzelzimmern und einem großen Garten in Kissing, im Landkreis Aichach – Friedberg, mit guter Verkehrsanbindung und guter Infrastruktur.

Rechtliche Basis für unsere Hilfe zur Erziehung sind die §§ 27, 34, 35a und 41 SGB VIII.

 

» Kontakt und Anfahrt

Qualifizierte, erfahrene pädagogische Fachkräfte gestalten die Betreuung. Ein psychologischer Fachdienst unterstützt das pädagogische Team.
Fortbildungen, regelmäßige Supervision und Qualitätszirkel sichern fachliches Handeln und kollegialen Austausch. Demokratische Prinzipien und verantwortliche Mitgestaltung leiten unser Selbstverständnis in der Teamarbeit.

In der Wohngruppe leben männliche und weibliche Jugendliche ab 14 Jahren

  • die nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können
  • die als unbegleitete Minderjährige zu uns kommen
  • die aus einer anderen Einrichtung der Jugendhilfe kommen
  • die für ihre Schul- oder Berufsausbildung aktive Unterstützung benötigen
  • die ein selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung anstreben

Die Kostenübernahme ist vorab zu klären.

Die Jugendlichen müssen bereit sein

  • in einer Gemeinschaft mit den Betreuern und anderen Jugendlichen zu leben
  • an den Zielen der Hilfepläne mitzuarbeiten
  • eine Schule oder Ausbildungsstelle zu besuchen
  • die Haus- und Gruppenregeln anzuerkennen
  • mit anderen Kulturen in Interaktion zu treten

Sie dürfen nicht manifest drogenabhängig oder pflegebedürftig sein.

Wir bieten auf Zeit ein Zuhause an, in dem

  • Jugendliche verstanden, akzeptiert und gefordert werden
  • regelmäßiger Schulbesuch und Berufsausbildung mit Lernhilfen unterstützt werden
  • bei persönlichen und familiären Konflikten und Problemen Hilfestellung geboten wird
  • wir bei ausländerrechtlichen Fragen unterstützen und Asylverfahren begleiten
  • lebenspraktische Fähigeiten erlernt werden
  • die Stärken der Jugendlichen zu passenden Handlungs- und Zukunftsstrategien ausgebaut werden

Unsere Arbeit ist von Respekt vor der Lebensgeschichte der Jugendlichen und ihrer Familien bestimmt. Die Familien werden dabei gezielt in die Hilfeplanung und die Förderung der Jugendlichen einbezogen. Jeder Jugendliche hat einen Bezugsbetreuer.

Die individuelle Beziehungsarbeit gibt den Rückhalt für eine zukunfts- und lösungsorientierte Lebensperspektive.
Verständnis und Regeln geben Struktur und Sicherheit für die Persönlichkeitsentwicklung der uns anvertrauten Menschen.